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Hej, ich bin Verena. 
Schwellenkind!

Das ist der Name für den Ort zwischen dem, was war, und dem, was wird, der Ort, an dem aus einer schweren Geschichte echte Klarheit entsteht. Genau dort begleite ich Frauen, die merken, dass ihre aktuelle Verbindung sie nicht weiterbringt, sondern festhält, ob in einer Affäre oder in einer Beziehung, die sich schon lange nicht mehr richtig anfühlt.

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Ich bin in einem liebevollen Elternhaus aufgewachsen, das mir sehr viel Gutes mitgegeben hat. Und trotzdem hatte ich früh das Gefühl, dass ich mir Liebe verdienen muss, durch Funktionieren, durch Leistung, durch das Gefühl, gebraucht zu werden. Das hat nichts mit bösem Willen zu tun. Solche Muster entstehen fast in jeder Familie, ganz gleich, wie liebevoll ein Zuhause ist, einfach weil Kinder die Welt durch ihre eigene kleine Linse sehen und manche Dinge anders deuten, als sie gemeint waren.

 

Aber genau dieses Muster hat mich durch mein ganzes Leben begleitet, auch in meine erste lange Beziehung, dreizehn Jahre, sieben davon verheiratet. Es war eine ehrliche, tief verbundene Geschichte, die irgendwann trotzdem zu Ende ging, weil ich merkte, dass ich mir mein Leben anders vorgestellt hatte.

 

Die Trennung hat mich in eine harte Zeit voller Existenzangst und beruflicher Krisen gestürzt. Das alte Muster aus meiner Kindheit war damit aber nicht verschwunden. Es hat nur auf die nächste Gelegenheit gewartet.

DIE GESCHICHTE,
DIE ALLES VERÄNDERT HAT

Ein paar Monate später lernte ich einen Mann kennen. Er erzählte mir, er sei Single, dass es zwar noch eine Ex gebe, die irgendwann vielleicht wieder in sein Leben treten könnte, aber das sei vorbei. In Wahrheit war er nie wirklich von ihr getrennt gewesen. Er führte von Anfang an ein Doppelleben, das ich erst nach und nach durchschaute. Was er in mir berührte, war nicht das, was ich aus meiner langen, ehrlichen Beziehung kannte. Es war etwas Älteres. Eine Wunde aus meiner Kindheit, die plötzlich wieder ganz wach wurde, das alte Gefühl, mir Aufmerksamkeit und Liebe erst verdienen zu müssen.

 

Genau das machte es so schwer, ihn wieder loszulassen, selbst als ich längst wusste, dass es mir nicht gut tat. Was folgte, war keine klassische Affäre, bei der man sich heimlich trifft und am Ende geht. Es war eine Welt für sich. Eine, in der ich mir wie die eigentliche Frau in seinem Leben gefühlt habe, während die Realität etwas ganz anderes erzählte. Eine, in der auf jede Nähe ein Rückzug folgte, auf jede Zärtlichkeit eine Verletzung, auf jedes Versprechen ein Widerruf. Wenn ich gehen wollte, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe, wurde ich zur Schuldigen gemacht. Ich blieb trotzdem. Immer wieder.

 

Genau das ist es, was emotionale Abhängigkeit so schwer zu verstehen macht, wenn man es nicht selbst erlebt hat: es ist kein Mangel an Verstand. Es ist ein viel älteres System in dir, das gerade etwas zu bekommen glaubt, das ihm seit der Kindheit gefehlt hat.

Es gab eine Zeit, in der mich diese Situation so sehr aufgefressen hat, dass ich nicht mehr arbeiten konnte. In der ich nicht mehr wusste, wie ich da rauskommen soll. Und es gab Momente, in denen ich mir gewünscht habe, einfach nicht mehr da sein zu müssen. Ich schreibe das hier nicht, um zu schockieren. Ich schreibe es, weil ich möchte, dass du verstehst: ich weiß, wie tief man fallen kann, wenn man in dieser Art von Abhängigkeit feststeckt. Und ich weiß auch, dass genau das der Punkt war, an dem ich angefangen habe, wirklich zu verstehen, was in mir vorging, statt nur zu hoffen, dass er sich ändert.

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Der Ausstieg kam nicht in einem einzigen Moment. Er kam in vielen kleinen, oft rückfälligen Schritten. Aber irgendwann war die Trennung wirklich endgültig, nicht aus Wut, nicht aus Verletzung, sondern aus einer ruhigen, klaren Entscheidung heraus, die ich für mich getroffen habe. Heute kann ich auf diese Geschichte und auf ihn mit Frieden schauen. Ohne Groll, aber auch ohne, dass sich daran je wieder etwas ändert. Das ist für mich der eigentliche Unterschied zwischen Verdrängen und wirklicher Heilung. Heilung urteilt nicht mehr. Aber sie macht auch keine Tür wieder auf, die bewusst geschlossen wurde.

Genau aus dieser Klarheit heraus weiß ich auch, was für mich heute wirklich zählt. Wenn ich in vielen Jahren auf mein Leben zurückblicke, möchte ich sagen können, dass ich diese Punkte wirklich gelebt habe:

hejDu

1 / FREIHEIT

Echte Freiheit im Innen. Und zeitlich, beruflich, finanziell frei.

Persönlich und zusammen immer weiter wachsen.

2 / WACHSTUM
3 / BEZIEHUNG

Erfüllt, lebendig, bewusst mehr kreieren.

4 / INSPIRATION

Durch mein Sein und Tun für andere.

5 / REISEN

Wann, wohin und so lange ich will.

ES SIND DIE BEGEGNUNGEN MIT MENSCHEN,
DIE UNS AM MEISTEN ÜBER UNS SELBST LEHREN.

Diese Begegnungen und meine Beziehungen sind für mich die Essenz des Lebens. Wir sind nicht hier um allein zu sein, sondern um in Beziehung zu gehen.

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Manche Begegnungen lehren uns durch Leichtigkeit, durch Vertrauen, durch das Gefühl, einfach sein zu dürfen. Durch sie bin ich auf eine sehr schöne Weise gewachsen.

 

Andere Begegnungen lehren uns auf eine andere Art, durch das, was sie in mir aufgewühlt und mich gezwungen haben, endlich hinzuschauen. Auch das hat mich tief wachsen lassen, nicht schöner, aber genauso wertvoll.

 

Beides gehört für mich zu dem, was Beziehungen mir über mich selbst gezeigt haben. Aber eines hatten alle gemeinsam: sie haben mich so viel gelehrt und wachsen lassen wie es kein Buch und kein Kurs geschafft hätten.

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undHeute

Heute begleite ich Frauen, die genau an diesem Punkt stehen. Die in einer Affäre stecken, oder in einer Beziehung, die sie eigentlich schon lange spüren lässt, dass etwas nicht stimmt. Affäre und toxische Beziehung sehen von außen unterschiedlich aus. Aber im Kern ist es oft dasselbe: emotionale Abhängigkeit, die ihren Ursprung lange vor diesem einen Menschen hat.

 

Meine Arbeit zielt nicht nur darauf ab, dass du aus einer bestimmten Verbindung herauskommst. Sie zielt darauf, dass du wieder bei dir selbst ankommst. Denn wenn sich das verändert, verändert sich nicht nur diese eine Beziehung. Es verändert sich, wie du Entscheidungen triffst, wie du dich selbst siehst, und welche Liebe du dir in Zukunft erlaubst.

 

Ich begleite dich dabei nicht aus der Theorie. Ich war an dem Punkt, an dem du jetzt vielleicht stehst. Und ich weiß, dass der Weg zurück zu dir selbst möglich ist.

Die meisten Menschen leben nicht wirklich, sie funktionieren. Sie haben Angst vor der Lebendigkeit und halten sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten, meistens aus fehlendem Mut. Wenn man ihr Leben als Kurve zeichnen würde, wäre es fast eine Gerade, gezeichnet von einheitlichen Höhen und Tiefen.

Am meisten Leben passiert aber außerhalb der Komfortzone, dort, wo die Angst dem Mut die Hand gibt. Genau dort beginnt deine Kurve, wirklich anzusteigen. Und genau das hat mich meine eigene Geschichte gelehrt: Heilung bedeutet nicht, keine Tiefen mehr zu haben. Es bedeutet zu lernen, mit ihnen umzugehen, sodass deine Tiefpunkte mit der Zeit höher liegen als früher deine Höhepunkte. Die Tage, an denen ich heute mal wieder traurig oder unsicher bin, fühlen sich immer noch besser an als meine besten Tage in der alten Dynamik. Das ist für mich der eigentliche Beweis, dass sich etwas verändert hat.

meineWerte

Unsere Werte sind die Basis und essenziell wichtig für jede zwischenmenschliche Beziehung. Leider erkennen viele ihre Werte oft erst, wenn diese verletzt werden. Viel leichter lebt es sich aber, wenn du dir deiner Werte bewusst bist und dein Handeln danach ausrichtest, so kannst du einfacher Entscheidungen treffen, deine Ängste überwinden und erkennst sehr schnell, welche Menschen zu dir passen. Das sind meine Grundwerte, nach denen ich mich richte und gerne mit Menschen zusammen bin, die ähnliche Werte vertreten.

1

FREIHEIT IN GEBORGENHEIT

Frei sein und dazu inspirieren. Im Innen und im Außen durch eine starke Verbindung zu mir selbst und zu anderen.

2

VERTRAUEN

Loslassen der Vergangenheit um frei

von Projektionen jeder Beziehung einen Vorschuss an Vertrauen zu geben.

3

AUFRICHTIGKEIT

Mikroskopisch genaue Ehrlichkeit über das eigene Fühlen, die Bedürfnisse und Verletzungen, Wünsche und Vorstellungen.

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4

WACHSTUM

Persönlich und durch meine Beziehungen immer weiter zu wachsen und anderen zum Wachstum verhelfen.

5

WOHLWOLLEN

Beinhaltet für mich einen gesunden Mix aus Selbstlosigkeit, Respekt und Loyalität. Sehr wichtig für eine gesunde Beziehung.

6

OPTIMISMUS

Positive Worte, Gedanken und Handlungen, ein gesundes Weltbild und einen positiven Blick auf andere.

DIESE WERTE FLIESSEN SOWOHL IN MEINE BEZIEHUNGEN ALS AUCH IN MEINE ARBEIT

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Aus ihnen ist auch das Herzstück meiner Arbeit entstanden. Der Oh, my Pussi Podcast. Der alles rund um die Themen Liebe, Beziehung, Dating und Sex. Ganz nach dem Motto:

ZIEH DICH AUS, LEG DICH HIN, WIR MÜSSEN REDEN....
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